Verteidigungsminister will eine „gründliche und schnelle Bundeswehrreform“

Von Dorothea F. Voigtländer

Bonn. Bei einer Kommandeurstagung in Dresden hat sich Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg für eine „gründliche und schnelle Bundeswehrreform“ und dabei auch eine deutliche Reduzierung des Personals im Bundesministerium der Verteidigung ausgesprochen.

Wer eine Reform entschlossen voran bringen wolle, so berichtete General-Anzeiger-Korrespondent Holger Möhle, müsse an der Spitze beginnen. Zum Standort des Bundesministeriums der Verteidigung wie bisher in Bonn ließ Minister zu Guttenberg erkennen, dass Funktionalität nicht automatisch etwas mit dem Standort zu tun haben müsse. „Am Ende muss es funktionieren“, wird der Verteidigungsminister zitiert.

Es gehe nicht darum, ein gegebenes Gesetzeswerk in Frage zu stellen. Anders als die Fraktion der „Total-Umzieher“ meinte der CSU-Politiker zu Guttenberg, das Funktionalität nicht eine Frage von „Wer wann wo sitzt“ sei. Der Minister wolle nicht am Bonn/Berlin-Gesetz rütteln, sondern die Argumente der Effizienz und Funktionalität ihre Kraft entfalten lassen.